Baby-Led Weaning: Breifreie Ernährung
Baby-Led Weaning (BLW), auf Deutsch „Babygeleitete Beikosteinführung“, beschreibt eine beikostorientierte Methode, bei der Babys selbstständig das Essen entdecken und lernen feste Nahrung zu sich zu nehmen. Anders als bei der klassischen Beikost mit Brei wird das Baby nicht gefüttert. Es greift selbständig nach geeigneten Lebensmitteln, führt diese zum Mund und entscheidet eigenständig ob und wieviel es davon essen möchte.
Für viele fühlt sich BLW zunächst ungewohnt an. Vorallem wenn man daran gewöhnt ist Mengen zu kontrollieren und den Löffel hinterher zu schieben. Allerdings ist BLW ein sehr natürlicher Ansatz, da er sich am Entwicklungsstand des Babys orientiert. Essen darf dabei erkundet werden – ohne Druck, ohne Erwartungen aber oft mit viel Chaos. Der Übergang zur Familienkost wird damit sanfter gestaltet und das Baby von Anfang an integriert. Doch wie funktioniert das konkret und worauf solltest du achten?
Alle Informationen basieren auf aktuellen Fachstudien und Leitlinien (s. Quellenverzeichnis), Empfehlungen der World Health Organization (WHO) und bewährten praxisnahen Ansätzen.
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Was ist Baby-Led Weaning?
Baby-Led Weaning wurde von der britischen Hebamme und Gesundheitswissenschaftlerin Gill Rapley entwickelt und basiert auf der Idee, dass Babys von Natur aus die Fähigkeit besitzen, sich selbst mit Nahrung zu versorgen, sobald sie dafür bereit sind. Anstatt gefüttert zu werden wird ihnen eine Auswahl an weichen Lebensmitteln angeboten, die sie greifen und eigenständig zum Mund führen können. Ziel ist nicht, dass das Baby sofort „richtig isst“, sondern dass es im eigenen Tempo Essen kennenlernen, ertasten, riechen und ausprobieren darf. Im Mittelpunkt steht der Lernprozess, bei dem auch zerdrückt, abgeleckt, fallen gelassen und wieder aufgehoben werden darf
Die Grundprinzipien von Baby-Led Weaning sind:
- Selbstbestimmung:
Das Baby entscheidet selbst, welche Lebensmittel es probiert und wann es satt ist. - Kein oder kaum Brei:
Anstatt pürierter Kost werden weiche Lebensmittel angeboten, die das Baby greifen kann. - Familienmahlzeiten:
Das Baby isst gemeinsam mit der Familie am Tisch und erlebt das Essen als sozialen Moment. - Entdeckungsprozess:
Der Fokus liegt auf der Erfahrung an sich und nicht auf der Menge.
Im Alltag bedeutet das: Das Baby sitzt beim Familienessen mit am Tisch und bekommt weiche, altersgerechte Lebensmittel in greifbarer Form angeboten. Dabei geht es weniger um Mengen und mehr um Erfahrung.
Wenn du mit der Beikost starten möchtest aber zunächst lieber mit Brei beginnst, ist das völlig in Ordnung. Viele Familien wählen bewusst einen anderen Einstieg. In unserem Artikel „Beikost richtig einführen: Ein liebevoller Leitfaden“ findest du dazu eine fundierte Orientierung.
Was sind die Vorteile von Baby-Led Weaning?
Eine breifreie Ernährung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die beiden größten sind, dass du für dein Baby nicht extra kochen musst und ihr einfach zusammen essen könnt, ohne dass du dein Baby füttern musst. Viele Eltern berichten zudem, dass ihre Kinder durch BLW früh lernen auf ihr Sättigungsgefühl zu hören und eine entspannte Beziehung zum Essen entwickeln. Zudem kannst du durch die frühe Einführung verschiedener Texturen und Geschmäcker sogenannten „Picky-Eatern“ oder „Gemüse-Verweigeren“ vorbeugen.
Hier sind noch weitere wichtige Aspekte detailliert erklärt:
- Förderung der Selbstständigkeit
Das Baby entscheidet selbst, welche Lebensmittel es probieren und wie viel es davon essen möchte. Diese Selbstbestimmung stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das Selbstwertgefühl. Zudem lernt das Baby die Kontrolle über seine Nahrungsaufnahme zu übernehmen, was eine gesunde Basis für zukünftige Essgewohnheiten schafft. - Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
Das Greifen von Lebensmitteln fördert die Feinmotorik und die Hand-Mund-Koordination. Babys lernen, Essen präzise zu greifen und zum Mund zu führen, was eine wichtige Grundlage für weitere motorische Entwicklungen ist. - Förderung des natürlichen Sättigungsgefühls
Indem Babys selbst entscheiden wann sie genug haben wird Überfütterung vermieden. Sie lernen von Anfang an auf ihre Hunger- und Sättigungssignale zu hören, was ein gesundes Essverhalten auch im Erwachsenenalter fördern kann. - Erkundung von Texturen und Geschmäckern
Babys erhalten die Möglichkeit verschiedene Geschmacksrichtungen, Gerüche und Konsistenzen zu entdecken. Diese Sinneserfahrungen machen Essen zu einem spannenden Abenteuer und fördern die Akzeptanz einer breiten Palette von Lebensmitteln. - Stärkung der familiären Bindung
Da das Baby mit der Familie am Tisch isst, wird es von Anfang an in die Mahlzeiten integriert. Es kann die Essgewohnheiten der Eltern und Geschwister beobachten und nachahmen, was das Lernen erleichtert und die familiäre Verbindung stärkt. - Zeitersparnis
Für viele Eltern ist eine breifreie Ernährung praktisch, da sie keine separaten Breie zubereiten müssen. Das Baby kann von den Speisen der Familie essen, vorausgesetzt diese sind altersgerecht zubereitet (z. B. ohne Salz oder scharfe Gewürze). - Spaß und Kreativität
Das Essen mit den Händen ist für Babys eine spielerische Erfahrung. Es macht Spaß zu matschen, zu probieren und zu experimentieren. Dadurch wird der Umgang mit Essen positiv besetzt.
Kann man Baby-Led Weaning und Brei kombinieren?
Ja, Baby-Led Weaning (BLW) und Brei können kombiniert werden. Dieser Ansatz wird oft als „Mixed Feeding“ bezeichnet. Es verbindet die Vorteile beider Ansätze und nimmt viel Druck aus dem Alltag. Während BLW die Selbstständigkeit und das Erkunden von Lebensmitteln fördert, ermöglicht Brei eine kontrollierte Zufuhr wichtiger Nährstoffe wie Eisen, insbesondere bei Babys die anfangs weniger feste Nahrung zu sich nehmen.
So kann ein Baby beispielsweise morgens Brei bekommen und abends beim Familienessen Fingerfood ausprobieren. Eine Mischform kann zudem praktisch sein, etwa wenn unterwegs Brei einfacher anzubieten ist oder bestimmte Lebensmittel (wie Hülsenfrüchte) schwer in fester Form anzubieten sind. BLW ist kein Alles-oder-Nichts-Prinzip, sondern lässt sich flexibel anpassen. Wichtig ist, dass die Breimahlzeiten nicht „zwangsweise“ gefüttert werden, sondern das Baby auch hier die Möglichkeit hat, die Menge selbst zu bestimmen.
Viele offizielle Ernährungsstellen wie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sehen Baby-Led Weaning als eine mögliche Option zur Beikosteinführung neben der klassischen Brei-Fütterung, solange die allgemeinen Ernährungsempfehlungen für das erste Lebensjahr beachtet werden.
Muss ich für Baby-Led Weaning abstillen?
Nein. Weder Stillen noch Flaschennahrung müssen für Baby-Led weaning beendet werden. Im Gegenteil: Muttermilch oder Flaschennahrung bleiben während der gesamten Einführung von Beikost – also auch bei BLW – die Hauptnahrungsquelle des Babys, insbesondere im ersten Lebensjahr. BLW bedeutet nicht, dass das Baby vollständig auf feste Nahrung umstellt. Bei BLW kann das Baby selbstständig entscheiden, welche und wie viele Lebensmittel es zusätzlich zur Milch zu sich nehmen möchte.
Der Übergang von Milch zur festen Nahrung erfolgt bei BLW in einem natürlichen Tempo. Solange das Baby noch nicht genügend Nährstoffe aus der Beikost aufnimmt, stellt die Muttermilch oder Flaschennahrung eine wichtige Ergänzung sicher. Viele Babys stillen oder trinken weiterhin häufig, auch wenn sie bereits regelmäßig am Familienessen teilnehmen. Abstillen darf weiterhin im individuellen Rhythmus von Mutter und Kind geschehen und wird durch BLW nicht beeinflusst.
Was gibt es bei Baby-Led Weaning zu beachten?
Wie bei jeder Form der Beikosteinführung gibt es auch beim Baby-Led Weaning Punkte, die du berücksichtigen solltest. Das Risiko des Verschluckens ist eine der häufigsten Sorgen. Zwar lernen Babys beim BLW mit der Nahrung umzugehen, jedoch können Lebensmittel welche zu hart, zu klein oder schwer zu kauen sind (wie Nüsse, Trauben oder rohe Äpfel) gefährlich werden. Studien zeigen jedoch, dass BLW kein erhöhtes Erstickungsrisiko darstellt, wenn geeignete Lebensmittel angeboten werden, das Baby Beikostreif ist und die Essens Umgebung sicher gestaltet wird.
Mangelnde Nährstoffversorgung kann ebenfalls ein Problem sein, wenn das Baby hauptsächlich mit dem Essen spielt und nur wenig davon tatsächlich zu sich nimmt. Gerade Eisen, ein wichtiger Nährstoff ab dem 6. Monat, sollte ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden.
Außerdem erfordert BLW von den Eltern Geduld und Flexibilität, da es anfangs oft unordentlich ist und das Baby Zeit braucht um die Essensmenge zu steigern. Es kann für dich herausfordernd werden geeignete Lebensmittel zuzubereiten, die für alle am Tisch passen. Zudem landet das Essen im Gesicht oder auf dem Boden – oft mehr, als tatsächlich im Mund ankommt. Das ist normal und kein Zeichen dafür, dass etwas „nicht funktioniert“.
Tipp: Es ist sinnvoll einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys zu besuchen, um im Falle eines Notfalls richtig reagieren zu können. Erste-Hilfe-Kurse werden von verschiedenen Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, Gesundheitszentren und Kliniken, Volkshochschulen und Familienbildungsstätten, Hebammen und als Online Kurse angeboten. Informiere dich hierzu am Besten bei deinem Frauenarzt/Ärztin, deiner Hebamme oder schreibe dich für unseren Online Erste-Hilfe-Kurs* von der erfahrenen Kinderärztin Dr.med.Celine ein.
Baby-Led Weaning und Sicherheit: Verschlucken oder Würgen?
Die Sicherheit ist bei BLW, wie bei jeder Beikosteinführung, ein zentrales Thema und gleichzeitig gut umsetzbar, wenn ein paar Grundregeln beachtet werden. Wichtig für den sicheren Start mit BLW ist, dass dein Baby motorisch bereit dafür ist. Ein Punkt, den auch die Experten der National Childbirth Trust (NCT) und der National Health Service (NHS) betonen. Zudem solltest du zwischen Würgen und echtem Ersticken unterscheiden können. Ein Erste-Hilfe-Kurs* für Kinder kann dir dabei alle wichtigen Grundlagen vermitteln und ist auch speziell für Notfälle beim Essen geeignet.
Würgen ist ein natürlicher Schutzreflex und tritt besonders zu Beginn häufig auf. Er sorgt dafür, dass Nahrung die zu groß oder ungünstig im Mund liegt sofort wieder nach vorne befördert wird. Es sieht für Erwachsene oft beunruhigend aus, ist aber Teil des Lernens.
Von echtem Verschlucken spricht man, wenn ein Lebensmittel die Atemwege blockiert und keine Luft mehr durchkommt. Das ist selten, aber nein Notfall und erfordert sofortiges handeln. Beim Ersticken ist dein Baby still (kein Husten, kein Geräusch), es bekommt keine Luft, Lippen und Haut können sich bläulich verfärben und es kann schnell Erschlaffen.
Um das Verschluckungsrisiko zu minimieren ist es wichtig, ein paar grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten:
- Geeignete Lebensmittel auswählen:
Vermeide harte, kleine oder runde Lebensmittel wie ganze Nüsse, rohe Karotten oder ungeschnittene Trauben. Stattdessen sollten die Speisen weich, leicht zerdrückbar und in handliche Stücke geschnitten sein, die das Baby gut greifen kann. - Aufrechte Sitzposition:
Das Baby sollte beim Essen immer aufrecht sitzen damit die Nahrung sicher geschluckt werden kann. Verwende an einem Hochstuhl immer eine Fußstütze, damit das Baby eigenständig abhusten kann, falls es sich verschluckt. - Aufsicht:
Lasse das Baby niemals unbeaufsichtigt während des Essens. - Entwicklungsbereitschaft prüfen:
BLW ist nur dann sicher, wenn das Baby motorisch bereit dafür ist. Das heißt, es kann aufrecht sitzen, selbstständig Nahrung greifen und zum Mund führen sowie Kaubewegungen machen. - Langsam heranführen:
Gebe deinem Baby Zeit sich an feste Nahrung zu gewöhnen. Es wird zu Beginn mehr spielen und experimentieren, bevor es größere Mengen isst.
Wann kann mein Baby mit Baby-Led Weaning starten?
Der Beikoststart mit Baby-Led Weaning ist frühestens ab dem 6. Lebensmonat sinnvoll. Das genaue Alter ist jedoch weniger entscheidend als die individuellen Fähigkeiten deines Babys. Wichtige Voraussetzungen sind, dass dein Baby selbstständig und stabil sitzen kann, gezielt nach Lebensmitteln greift und diese sicher zum Mund führt.
Im Alltag zeigt sich die Beikostreife oft nicht von heute auf morgen. Manche Babys brauchen etwas länger um motorisch so weit zu sein. Du solltest dich davon nicht verunsichern lasen. Ein später Start ist weder problematisch noch ein Nachteil. Auch beim BLW gilt: Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.
Beikostreife erkennen – diese Anzeichen sind wichtig
Wichtiger als das Alter deines Babys sind bestimmte Reifezeichen. Du solltest mit der Beikosteinführung erst starten, wenn alle Reifezeichen erfüllt sind.
- Aufrechtes Sitzen
Das Baby sollte stabil und ohne Unterstützung aufrecht sitzen können. Dies ist wichtig, um das Risiko des Verschluckens zu minimieren und die Nahrung sicher schlucken zu können. - Interesse am Essen
Zeigt dein Baby Interesse an deinem Essen? Greift es nach Lebensmitteln oder beobachtet es dich aufmerksam beim Essen? Das sind klare Anzeichen, dass es bereit ist feste Nahrung zu erkunden. - Motorische Fähigkeiten
Das Baby sollte in der Lage sein, Nahrung selbstständig zu greifen und zum Mund zu führen. Dies erfordert die sogenannte Hand-Mund-Koordination, die um den 6. Monat entwickelt wird. - Verlust des Zungenstoßreflexes
Der angeborene Reflex, Nahrung mit der Zunge aus dem Mund zu schieben, muss verschwunden sein. Andernfalls wird das Baby Schwierigkeiten haben, feste Nahrung zu schlucken. - Kauen und Schlucken
Das Baby sollte Kaubewegungen machen können und Interesse daran zeigen, verschiedene Texturen im Mund zu erkunden.
Braucht mein Baby Zähne für Baby-Led Weaning?
Nein, Zähne sind für BLW nicht notwendig. Der Kiefer deines Babys ist erstaunlich kräftig und kann weiche Lebensmittel problemlos zerdrücken. Wichtig ist lediglich, dass die Lebensmittel weich genug sind. Wenn du sie mit den Fingern zerdrücken kannst, haben sie die richtige Konsistenz.
Welche Lebensmittel sind für den BLW Start geeignet?
Beim Baby-Led Weaning gibt es keinen festen Beikostplan und keine vorgeschriebene Reihenfolge. Wichtig ist, dass die Lebensmittel weich und weder stark gewürzt noch gesalzen sind. Auch sollten die Lebensmittel nicht in mundgerechte Stücke geschnitten werden, sondern in handgerechte Sticks oder Scheiben. Dein Baby kann mit seinem Kiefer selbst die richtige Portionsgröße abbeißen. Das reduziert sogar das Verschluckungsrisiko.
Hier sind einige Beispiele für Lebensmittel, die sich ideal für den BLW-Start eignen:
Wenn du dir unsicher bist, ob dein Kind mit allen wichtigen Nährstoffen ausreichend versorgt ist und ob eine Supplementierung sinnvoll sein könnte oder wie du mit wählerischem Essverhalten und sogenannten „Picky Eatern“ umgehen kannst, empfehlen wir dir unser Nährstoffe Webinar* von der erfahrenen Kinderärztin Dr. med. Celine.
Gemüse
Gemüse sollte gedämpft oder gekocht werden, bis es weich genug ist, um zwischen den Fingern zerdrückt zu werden.
- Gekochte Karottensticks
- Gekochte Süßkartoffel Scheiben
- Gedünstete Brokkoliröschen oder Blumenkohlröschen
- Gekochte Zucchinistreifen
- Gekochte Kürbisstücke
- Gekochte Kohlrabi Scheiben
- Rohe hauchdünne Gurkenscheiben
- Geschälte und Gekochte Paprikastreifen
Obst
Reifes, weiches Obst ist besonders leicht zu essen. Härtere Früchte sollten gedämpft werden.
- Banane (in Viertel geschnitten)
- Trauben (kernlos und in Viertel geschnitten)
- Avocado (reife Spalten)
- Gedämpfter Apfel oder Birne
- Reife Mango oder Papaya
- Wassermelonensticks oder Honigmelonensticks ohne Kerne
- Erdbeeren (geviertelt)
Kohlenhydrate
Getreideprodukte sind ideal, wenn sie weich und leicht zu greifen sind. Zudem sättigen sie lange. Wähle am Besten Produkte mit komplexen Kohlenhydraten, wie z.B. Vollkornnudeln.
- Weiche Brotstreifen (ohne Kruste)
- Gekochte Vollkorn Nudeln in großer Form (z. B. Penne, Rigatoni, Fusilli)
- Pfannkuchen ohne Zucker oder Salz
- Reis (zu kleinen Bällchen geformt)
- Haferflocken (feine Haferflocken gekocht oder über Nacht eingeweicht)
- Kartoffeln und Süßkartoffeln (weich gekocht und in Sticks geschnitten)
Proteinquellen
Auch Eiweißquellen können angeboten werden, wenn sie gut vorbereitet sind.
- Gekochte Eier (in Spalten geschnitten und max. eines pro Woche)
- Weiches Hähnchenfleisch, Pute oder Rind (z. B. als Streifen)
- Gekochter Fisch ohne Gräten (z. B. Lachs oder Kabeljau)
- Weiche Linsen oder pürierte Bohnen als Dip
- Ungewürzte Tofu Streifen
Gesunde Fettquellen
Gesunde Fette unterstützen die Entwicklung deines Babys. Besonders eignen sich Nussmuse, da sie in vielen Gerichten verwendet werden können.
- Avocado (weich und reif)
- Ungesalzene Butter oder pflanzliche Aufstriche auf Brot
- Nussmuse (z. B. Mandel- oder Cashewmus, dünn aufgetragen)
- Kalt gepresste Öle in Bio Qualität
- Milchprodukte in Vollfettstufe
Eisenquellen
Babys ab etwa 6 Monaten benötigen Eisen aus der Nahrung, da ihre Eisenspeicher aus der Schwangerschaft langsam aufgebraucht sind. Hier sind einige Lebensmittel für den Eisenvorrat:
- Rindfleisch: Durch gekochte, weiche Streifen (z. B. aus Braten oder Hackfleischbällchen ohne Salz)
- Hähnchen- oder Putenfleisch: Zart gegart und in mundgerechte Streifen geschnitten.
- Fisch: Weiche, grätenfreie Sorten wie Lachs oder Kabeljau
- Linsen: Weich gekocht und in kleinen Portionen oder als Dip (z. B. Linsenpüree)
- Kichererbsen: Gekocht und zerdrückt oder als Hummus
- Tofu: In weichen Streifen geschnitten
- Haferflocken: Gekocht und mit Obst oder Gemüse kombiniert
- Quinoa: Gekocht und zu kleinen Bällchen geformt
- Blattgemüse: Gekochter und pürierter Spinat oder Grünkohl (als Dip oder in kleinen Portionen)
- Brokkoli: Gedämpfte Röschen (enthält Eisen und Vitamin C für eine bessere Aufnahme)
Welche Lebensmittel sind für Babys unter einem Jahr verboten?
Es gibt bestimmte Lebensmittel, die Babys unter einem Jahr nicht essen sollten, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Es ist immer ratsam, sich mit dem Kinderarzt abzusprechen, um individuelle Empfehlungen für die Ernährung deines Babys zu erhalten. Hier sind die wichtigsten verbotenen Lebensmittel:
- Honig & Ahornsirup:
Enthält Bakterien, die Botulismus verursachen können. Eine seltene, aber gefährliche Lebensmittelvergiftung. - Rohes oder ungenügend gekochtes Fleisch und Fisch:
Diese können schädliche Bakterien oder Parasiten enthalten. - Geräucherte Wurst- und Fleischwaren:
Geräucherte Wurst- und Fleischwaren (Salami, Landjäger, etc.) werden bei der Herstellung nicht abgekocht und sind daher wie rohe Lebensmittel zu behandeln. - Rohes oder ungekochtes Ei:
Kann Salmonellen enthalten. Achte darauf, nur gut gekochte Eier zu verwenden. - Roh-Milch und Roh-Milchprodukte:
Rohmilch sollte bis zum fünften Geburtstag vermieden werden, da sie gefährliche Keime enthalten kann. - Nüsse und Erdnüsse:
Ganze Nüsse können ein Erstickungsrisiko darstellen. Gemahlene Nüsse wie Erdnussbutter oder Nussmus kann in kleinen Mengen eingeführt werden, jedoch sollten Allergien beobachtet werden. - Prallelastische Lebensmittel:
Prallelastische Lebensmittel wie Tomaten, Trauben, Heidelbeeren, etc. sollten mindestens halbiert besser geviertelt angeboten werden. - Salz und Zucker:
Vermeide es, Babys Salz oder Zucker in ihren Mahlzeiten hinzuzufügen, da ihre Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und Zucker gesunde Essgewohnheiten beeinträchtigen kann. - Alkoholische und Koffeinhaltige Getränke:
Dazu gehören Kaffee, Tee und Limonade. Diese sollten ebenfalls vermieden werden. - Bestimmte Fische:
Einige Fische enthalten hohe Mengen an Quecksilber und Schwermetallen, wie Thunfisch, Schwertfisch und Hai. Diese sollten vermieden werden.
Wie sieht eine ausgewogene Mahlzeit aus?
Eine ausgewogene Mahlzeit für dein Baby sollte alle wichtigen Nährstoffe enthalten, um das Wachstum und die Entwicklung zu unterstützen. Dabei wird empfohlen, verschiedene Lebensmittelgruppen zu kombinieren um eine Vielfalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen und gesunden Fetten zu bieten. Als Faustregel kann man sagen „Je bunter der Teller, desto mehr Nährstoffe werden aufgenommen“. Versuche möglichst viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten anzubieten. So kannst du Möhren auch mal durch eine Pastinake ersetzen oder Kartoffeln durch Süßkartoffeln, etc.
Eine ausgewogene Ernährung besteht aus 50% Obst und Gemüse, 25% Eiweißquellen, 20% Kohlenhydrate und 5% gesunde Fette. Achte darauf, dass du bei jeder größeren Mahlzeit Lebensmittel aus diesen Kategorien auf dem Teller servierst.
Hier sind einige Beispiele für eine ausgewogene Mahlzeit:
- Hähnchenbrust Streifen mit Brokkoliröschen und Süßkartoffel Spalten
Gare die Hähnchenbrust in Olivenöl durch und schneide sie in Streifen. Serviere dazu weich gedämpfte Brokkoliröschen und Süßkartoffel Spalten. Du kannst die Süßkartoffel auch als Püree anbieten. - Vollkornnudeln mit Tomatensoße und Tofusticks
Koche die Vollkornnudeln ab bis sie weich sind. Dazu servierst du eine selbstgemachte Tomatensoße mit kleinen, weich gekochten Zucchini- und Karottenstückchen. Schmecke die Soße mit einem Schluck Olivenöl ab und gebe ungewürzten Tofu Sticks hinzu. - Lachsfilet mit Reisbällchen, Avocado und Roter Beete
Dünste den Lachs bis er weich ist. Koche den Reis klebrig, damit du kleine Bällchen daraus formen kannst. Serviere die Mahlzeit mit ein paar Scheiben reife Avocado und weich gekochten Rote Beete Scheiben. - Rindfleischbällchen mit Kartoffeln und Spinat
Forme aus Rinderhackfleisch kleine Bällchen und gare sie gut durch. Serviere dazu weich gekochte Kartoffelsticks und mit Olivenöl gedünsteter und pürierter Spinat. - Haferflocken mit Birne und Mandelmus
Koche die feinen Haferflocken in Vollmilch zu einem weichen Haferbrei. Gib einen Esslöffel Mandelmus hinzu und toppe mit weich gegarten Birnensticks.
Tipp: Für eine ausgewogene und saisonale Ernährung leistet ein Küchenkalender* treue dienste. Damit behältst du den Überblick, welches Obst und Gemüse saisonal und regional verfügbar ist und kannst dich und deine Familie nachhaltig ernähren.
Gibt es einen Beikostplan?
Im Gegensatz zu der klassischen Beikosteinführung mit Brei gibt es bei Baby-Led Weaning keinen Beikostplan. Es gibt also weder bestimmte Tageszeiten an denen du essen, noch bestimmte Lebensmittel mit denen du beginnen solltest. Nimm dein Baby einfach zu jeder Mahlzeit mit an den Tisch und biete ihm eine gesunde und abwechslungsreiche Familienkost an.
Isst mein Baby beim Baby-Led Weaning genug?
Die Menge, die ein Baby bei einer Mahlzeit isst, kann stark variieren und hängt vom Alter, dem Entwicklungsstand und dem individuellen Appetit ab. Bei der Einführung von Beikost – egal ob durch Brei oder Baby-Led Weaning (BLW) – geht es zunächst darum, die Welt der Lebensmittel zu erkunden und nicht um die Aufnahme großer Mengen.
Am Anfang wird dein Baby nur eine sehr kleine Menge zu sich nehmen und eher mit den neuen Texturen spielen. Mache dir deshalb keine Sorgen. Durch die regelmäßigen Still- oder Flaschenmahlzeiten wird es noch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Zudem weiß dein Baby ganz intuitiv, wie viel Hunger es hat und welche Lebensmittel gerade gut für es sind. Mit der Zeit wird sich die gegessene Menge ganz von alleine steigern.
Unordnung beim Baby-Led Weaning: Ganz normal
BLW ist selten sauber. Essen landet auf dem Boden, im Gesicht oder den Haaren des Babys. Diese Unordnung ist kein Nachteil, sondern Teil des Lernens. Durch das Anfassen, Zerdrücken und Erkunden entwickelt dein Baby ein Gefühl für Konsistenz und Textur.
Im Alltag hilft es den Essbereich entsprechend vorzubereiten: Abwischbare Unterlagen, alte Kleidung oder ein Lätzchen mit Auffangtasche können den Stress reduzieren.
Welche Lebensmittel helfen bei Verstopfung oder Blähungen?
Wenn ein Baby unter Verstopfung oder Blähungen leidet, ist es wichtig, dessen Verdauung sanft zu unterstützen. Gebe ihm am Besten Ballaststoffreiche Lebensmittel wie:
- Birne:
Reich an Ballaststoffen und Sorbit, fördert die Verdauung. Püriert oder gedünstet anbieten. - Pflaumen:
Ein bewährtes Hausmittel gegen Verstopfung. Sie enthalten Sorbit und wirken leicht abführend. Püriert oder als Saft in kleinen Mengen geben. - Apfel (gekocht und ohne Schale):
Besonders in gekochter Form kann Apfel die Verdauung unterstützen. - Pfirsich oder Aprikose:
Diese Steinfrüchte sind mild und fördern die Verdauung, püriert oder gedünstet geben. - Haferbrei:
Hafer ist reich an Ballaststoffen und kann sanft abführend wirken. - Süßkartoffeln:
Enthalten Ballaststoffe und unterstützen eine regelmäßige Verdauung, gekocht und püriert anbieten. - Zucchini:
Gekochte Zucchini ist leicht verdaulich und hilft den Darm zu regulieren. - Wasser oder Fencheltee:
Wenn das Baby bereits Beikost bekommt, solltest du sicherstellen, dass es genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Biete zwischen den Mahlzeiten Wasser oder abgekühlten Fencheltee an. - Stillen oder Milch:
Weiterhin regelmäßig stillen oder die gewohnte Milch geben, da dies die Verdauung unterstützt.
Auf Lebensmittel wie Bananen, rohe Äpfel, Trauben, Wassermelone, Hülsenfrüchte, Kohlarten, Reis, Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Milchprodukte und Weißmehlprodukte solltest du bei Verstopfung und Blähungen lieber verzichten.
Verstopfung führt oft zu Bauchschmerzen und Blähungen. Neben geeigneten Lebensmitteln kannst du auch auf natürliche Heilmittel, wie die Verwendung von ätherischen Ölen zurück greifen. Informationen zur sicheren Anwendung und praktische Rezepte gegen Bauchschmerzen findest du in unserem Artikel „Ätherische Öle für Babys„.
Welche Lebensmittel helfen bei Durchfall?
Durchfall bei Babys belastet den empfindlichen Verdauungstrakt und kann zu Dehydration führen. Wenn der Durchfall länger als 24h anhält oder sich der Zustand deines Babys verschlimmert, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen! Um die Verdauung zu stabilisieren kannst du deinem Baby folgende Lebensmittel anbieten:
- Banane:
Reife Bananen sind leicht verdaulich, enthalten Pektin und helfen, den Stuhl zu festigen. - Apfel (gekocht und geschält):
Gekochter oder gedünsteter Apfel enthält Pektin, das beruhigend auf den Magen wirkt und die Verdauung reguliert. - Reis:
Reisbrei oder -flocken sind mild und binden Flüssigkeit im Darm, was zur Stuhlverfestigung beiträgt. - Karotte (gekocht):
Karottenbrei wirkt stopfend und versorgt das Baby mit Elektrolyten. - Kartoffeln (gekocht):
Gekochte Kartoffeln sind leicht verdaulich und helfen, die Verdauung zu stabilisieren. - Haferbrei:
Haferbrei ist sanft zum Magen und unterstützt die Verdauung, ohne zu belasten. - Flüssigkeit (Wasser oder ungesüßter Tee):
Um Dehydration vorzubeugen, sollte das Baby ausreichend Flüssigkeit erhalten. Fencheltee oder Kamillentee wirken beruhigend. - Stillen oder gewohnte Milch:
Weiterhin stillen oder Milch geben, da dies den Flüssigkeitsbedarf deckt und beruhigend wirkt.
Vermeiden solltest du rohes Obst und Gemüse, sowie Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Kohlarten, säurereiche Lebensmittel, sowie Zucker- und Fetthaltige Speisen.
Nützliche Utensilien für den BLW Start
Im folgenden habe ich dir eine Liste mit sinnvollen Utensilien für den Breifreien Start erstellt:
- Löffel* für Babys
- Schalen und Teller* für die erste Kost
- Trinkbecher* mit auslaufsicherem Deckel
- Lätzchen* mit Auffangschutz
- Tupperdosen* für Nahrungsreste
- Pürierstab*
- Wellenscheider* für besser greifbares Gemüse
- Soßentopf* um kleine Portionen abzukochen
- Hochstuhl (Stokke Nomi* oder Stokke Tripp Trapp*)
Tipp: Die Beikost Einführung kann nicht nur schön, sondern auch eine große Sauerei werden. Investiert deshalb (das nötige Kleingeld vorausgesetzt) in einen vernünftigen Wischroboter wie den Roborock S8* und/oder in einen Nass-Trocken-Sauger wie den Tineco iFloor 5 Breeze*. Diese werdet ihr im Alltag mit Kind beinahe täglich benötigen.
Buchempfehlungen zu Baby-Led Weaning
Hier findest du ein paar Buchempfehlungen zum Thema Baby-Led Weaning inklusive toller Rezepte für den Familienalltag. Weiterführende praxisnahe Ansätze und detaillierte Informationen zum Thema BLW findest du z.B. beim Landeszentrum für Ernährung (LErn), dem Blog Breifrei Baby oder auf der deutschen Plattform Baby-Led Weaning.de.
- Mama kocht breifrei: Die besten Rezepte und Tipps für Baby-Led Weaning*
Leckere und Alltagstaugliche breifrei Rezepte für die ganze Familie. Inklusive Theorieteil und Expertenwissen aus der Medizin. - Breifrei für Babys (GU Küchenratgeber)*
Das Buch ist von den beiden Autorinnen des breifreibaby-Blogs erstellt worden und beinhaltet viele leckere und familientaugliche breifrei Rezepte. - Das große GU Breifrei-Kochbuch: Die besten Rezepte und Tipps von den Expertinnen des breifreibaby-Blogs (GU Familienküche)*
Der große Bruder des „Breifrei für Babys“ Kochbuches. Es beinhaltet alles, was man zum Thema BLW wissen muss, inklusive alltagstauglichen Familienrezepten.
Weitere tolle Beikost Inspirationen findest du auf den Instagram Kanälen von @Baby_ida_isst, @mama_kocht_breifrei, @breifreibaby und @fabiennes.familyfood.
Über die Autorin:
Anja ist Journalistin mit langjähriger Erfahrung in der Eltern- und Familienberatung. Auf Elternkind.info teilst sie fundierte Ratgeber für Eltern, die auf aktuelle Studien, entwicklungspsychologischen Erkenntnissen und praxisnahen Erfahrungen basieren.
Alle Inhalte werden sorgfältig recherchiert, geprüft und mit empfohlenen Leitlinien und Fachquellen abgeglichen um Eltern eine verlässliche Orientierung zu bieten. Insbesondere bei sensiblen Themen wie Ernährung, Entwicklung und Sicherheit. Dabei legt Anja Wert darauf, realistische Erwartungen zu vermitteln und Eltern in ihrer eigenen Intuition zu stärken.
„Ich möchte Eltern zeigen, dass sie nicht alleine sind. Mein Ziel ist es, Informationen praxisnah, fundiert und verständlich zu vermitteln ohne unrealistische Erwartungen zu setzen.“
Quellen:
- World Health Organization (WHO): Complementary Feeding
- European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN): Complementary Feeding Position Paper
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Breikost oder Baby-Led Weaning?
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ernährung im ersten Lebensjahr
- Baby-led Weaning – Das Grundlagenbuch: Der stressfreie Beikostweg von Gill Rapley
- National Childbirth Trust (NCT): Baby Toddler Feeding
- National Health Service (NHS): Weaning and Feeding
- Deutsches Rotes Kreuz (DRK): Erste Hilfe
- American Academy of Pediatrics (AAP)
- Landeszentrum für Ernährung (LErn): Baby-Led Weaning
- Breifrei Baby: Essen wie die Großen
- Baby-Led Weaning.de: Der deutsche BLW Blog
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